Wie gestern geschrieben fliegen wir heute abend nach Hause. Es war eine sehr schoene Zeit und ich habe gerne in diesem Blog ueber meine/unsere Erlebnisse und Gedanken waehrend der Reise berichtet. Moechte mich bei Euch fuer das Lesen meines Blogs bedanken und hoffe Euch hat es auch Spass gemacht ab und zu mal hier vorbeizuschauen und zu gucken was bei mir/uns hier so los ist. Ab morgen sind wir ja wieder daheim und ganz normal telefonisch ereichbar.
Meine Plaene fuer die nahe Zukunft sind, dass ich ab August erstmal fuer 3 Monate nach Berlin gehe. Dort werde ich versuchen eine neuen interessanten Job zu finden. Verena wird ab September eine Stelle bei Europaeischen Forum fuer Migrationsstudien (EFMS) in Bamberg beginnen. Da es sich dabei vorerst um eine halbe Stelle handelt, ist geplant, dass sie Donnerstag nach Berlin kommt und bis Montag Morgen oder Sonntag Abend in Berlin bleiben wird. Auf jeden Fall wird es spannend was die Zukunft so bringt - es wird bestimmt nicht langweilig.
Freue mich Euch alle wieder zu sehen, bis dann
Alexander
PS: Alle 275 Bilder, die im Laufe der Zeit in der Diaschau zu sehen waren, habe ich wieder dort eingestellt. So kann man die Bilder der ganzen Reise dort finden.
Montag, 19. Juli 2010
Wieder in Bangkok
Ja da sin me wieder mal in Bangkok. Hier hat die Reise angefangen und hier hoert sie auch auf. Die 4 1/2 Monate vergingen in der Retroperspektive wie im Flug - aber irgendwie kommt es mir auch verdammt lange vor. Ja Zeit ist relativ! Auf jeden Fall habe ich diese 4 Monate intensiver gelebt als irgendwelche 4 Monate in der Zeit als ich gearbeitet habe. Es ist schon erschreckend wie die Zeit im Alltag verfliegt und wie sehr Gewohnheiten und der Alltagsrythmus die Zeit beschleunigen, zumindest das Zeitgefuehl.
Verena und ich machen kein grosses Sightseeing mehr hier in Bangkok, wir laufen hauptsaechlich etwas wahrlos rum und geniessen unsere letzten Tage unserer Reise. Wir besuchen taeglich unseren Schneider, der hier und da noch was an unseren Anzuegen aendern muss und lassen Bangkok einfach auf uns wirken. Morgen Nacht geht dann unser Flug ueber Dubai nach Frankfurt. am 21. um 13.15 Uhr sind wir dann wieder auf deutschem Boden!
Verena und ich machen kein grosses Sightseeing mehr hier in Bangkok, wir laufen hauptsaechlich etwas wahrlos rum und geniessen unsere letzten Tage unserer Reise. Wir besuchen taeglich unseren Schneider, der hier und da noch was an unseren Anzuegen aendern muss und lassen Bangkok einfach auf uns wirken. Morgen Nacht geht dann unser Flug ueber Dubai nach Frankfurt. am 21. um 13.15 Uhr sind wir dann wieder auf deutschem Boden!
Mittwoch, 14. Juli 2010
Abschied von Kambodscha
Wir sind wieder zurueck von der Insel. Heute ist unser letzter Tag in Kambodscha und es regnet schon den ganzen Tag - ich interpretiere es mal so: der Himmel Kambodschas weint, dass wir das Land morgen verlassen.....;-)
Morgen frueh werden wir den Bus nach Bangkok nehmen und kommen dann voraussichtlich gegen abend dort an. Ich freue mich schon sehr auf die Heimat, doch bin ich auch sehr traurig dieses Land mit seinen wundervollen Menschen verlassen zu muessen. Ich habe es wirlich sehr lieb gewonnen und werde sicherlich bald wieder zurueckkommen. Ich kann nur jedem empfehlen hier einmal her zu kommen und vor allem sich ein bisschen Zeit fuer das Land und die Leute zu nehmen. Cambodia on my mind!
Morgen frueh werden wir den Bus nach Bangkok nehmen und kommen dann voraussichtlich gegen abend dort an. Ich freue mich schon sehr auf die Heimat, doch bin ich auch sehr traurig dieses Land mit seinen wundervollen Menschen verlassen zu muessen. Ich habe es wirlich sehr lieb gewonnen und werde sicherlich bald wieder zurueckkommen. Ich kann nur jedem empfehlen hier einmal her zu kommen und vor allem sich ein bisschen Zeit fuer das Land und die Leute zu nehmen. Cambodia on my mind!
Montag, 12. Juli 2010
Ab auf die Insel
Gestern haben wir meinen Geburtstag gefeiert - man war ich betrunken....
Heute sind wir nach Sihanoukville gefahren und werden morgen auf eine Insel uebersetzen. Bin auf meiner kambodschanischen Nummer nicht mehr zu erreichen, die musste ich abgeben.
Heute sind wir nach Sihanoukville gefahren und werden morgen auf eine Insel uebersetzen. Bin auf meiner kambodschanischen Nummer nicht mehr zu erreichen, die musste ich abgeben.
Donnerstag, 8. Juli 2010
Die Tempel von Angkor
Verena und ich haben uns vor zwei Tagen die Tempel von Angkor angeschaut, es ist wirklich sehr beeindruckend was die Khmer im 10. - 12. Jahrhundert da aufgebaut haben. Angkor hatte damals schon über 1 Millionen Einwohner und galt als zu der Zeit größte Stadt der Welt. Noch heute sind die Kambodschaner sehr stolz auf ihre Ahnen und die Tempel von Angkor. Am berühmtesten ist Angkor Wat, der der größte Sakralbau weltweit ist. Den Aufstieg zur Hochkultur hatten die Khmer hauptsächlich den zahlreichen Bewässerungssystemen zu verdanken, mit denen sie das Wasser so geschickt einsetzen konnten, dass sie statt nur einer Reisernte bis zu drei Ernten pro Jahr einfahren konnten. Das führte dazu, dass weniger Menschen als Bauern arbeiten mussten und sich so mehr Zeit der Religion, Wissenschaft und Kriegen gewidmeten wurde.
Angkor ist wirklich ein Besuch wert und ein einprägendes Erlebnis. Man kann in der ganzen Region locker eine ganze Woche verbringen, um sich alle Tempel anzuschauen. Wir haben es jedoch auf einen Tag reduziert, da wir erstens nicht so die Tempelverücketen sind und auch leider nicht mehr so viel Zeit haben - in weniger als zwei Wochen geht es schon wieder zurück!
Mittwoch, 7. Juli 2010
Neue Bilder in der Diaschau
Brandneue Bilder der letzten drei Wochen in der Diaschau (Englischschule, Einweihungsfeier, Pursat, Battambang, Bootsfahrt, Angkor)
Hoffe wir hauen heute die Spanier weg, bin schon ganz aufgeregt.
Hoffe wir hauen heute die Spanier weg, bin schon ganz aufgeregt.
Dienstag, 6. Juli 2010
Von zerbrochenen Fensterglas und versengter Haut
Wir sind heute mit dem Boot von Battambang nach Siem Reap gefahren. Die Fahrt war ganz schön lang, aber sehr schön. Verena ist immer noch wegen des relativ hohen Preises und der langen Fahrt am rumjammern. Sie hat sich außerdem bereits vorgestern in Pursat am Motorradauspuffrohr eine üble Verbrennung zugezogen, die wir auf Anraten von Paul, einem buddhistischen Mönch (siehe Blogeintrag 20. April: Kurzausflug nach Pursat), mit Zahnpasta erstversorgt haben. Erstaunlicherweise hat sie wirklich geholfen die Schmerzen etwas zu lindern. Also merkt Euch für die Zukunft, wenn Ihr mal keine Brandsalbe zur Hand habt kann man auch Dentagard benutzen. Nichtsdestotrotz haben wir uns in der Apotheke mit Salben und Wundauflagen eingedeckt und harren nun dem Heilungsprozess.
Battambang ist jetzt nicht gerade die Hammerstadt. Eigentlich eher etwas häßlich und langweilig. Besonderheit ist, dass es dort die süßesten Orangen ganz Kambodschas und eine Straße mit der Nummer 2 1/2 gibt, ja und die liegt zwischen der Straße 2 und 3. Die Umgebung von Battambang ist aber recht schön und daher haben wir gestern auch eine Tuk Tuk Fahrt zu einem Tempelberg unternommen. Auf dem Weg haben wir Flughunde sehen können, außerdem könnt ihr auf dem einem Bild mal sehen, wie hier gewöhnlich ein Tuk Tuk betankt wird.
Heute kamen wir gegen 16.00 Uhr in Siem Reap an,von wo wir uns morgen Angkor Wat anschauen werden, wir sind gespannt. Die Fahrt ging über einen Fluss und den Tonle Sap, den größten Binnensee Süd Ost Asiens. Es waren wirklich tolle Eindrücke, besonders die Vegetation entlang des Ufers und die sogenannten "Floating Villages" (auf dem Wasser gebaute Siedlungen).
Als wir heute dann in unser günstiges Guesthouse kamen, wollte Verena gleichmal das Fenser öffnen und hat dabei mal flux das Glasfenster ausgehebelt und aus dem 1. Stock in den Hof des Nachbarns befördert.
Donnerstag, 1. Juli 2010
Am Samstag auf den Weg nach Angkor Wat
Am Samstag werden sich Verena und ich auf unsere vorletzte Rundreise hier in Kambodscha machen. Wir werden ueber Pursat und Battambang nach Siem Riep fahren und uns dort Angkor Wat anschauen. Wir haben und die groesste Touristenattraktion Kambodschas bis zum Schluss aufgehoben :-)
Auf dem Land war es sehr schoen. Wir haben gestern auch mal ein paar Stunden Englischunerricht gegeben und die Bibliothek haben wir auch fertigstellen koennen. Ja wir haben sie auch implementiert. Ich bitte es zu verzeihen wenn sich bei meinen Eintraegen ab und zu mal ein kleiner Fehler einschleicht.
Ansonsten gibt es dort leider noch keinen richtigen Strom (kommt erst im Oktober dorthin), er kann nur ueber Generatoren erzeugt werden. Auch so ist das Leben dort ziemlich einfach. Wenn man so unter sehr einfachen Bedingungen lebt, wird einem erstmal klar, wie viel Luxus man im taeglichen Leben gewohnt ist. Es ist deshalb Luxus da die meisten Menschen auf dieser Welt nicht darueber verfuegen.(fester Stromanschluss, fliessendes Wasser, Kanalisation....) Wir sind schon ganz schoen verweichlicht.
Auf dem Land war es sehr schoen. Wir haben gestern auch mal ein paar Stunden Englischunerricht gegeben und die Bibliothek haben wir auch fertigstellen koennen. Ja wir haben sie auch implementiert. Ich bitte es zu verzeihen wenn sich bei meinen Eintraegen ab und zu mal ein kleiner Fehler einschleicht.
Ansonsten gibt es dort leider noch keinen richtigen Strom (kommt erst im Oktober dorthin), er kann nur ueber Generatoren erzeugt werden. Auch so ist das Leben dort ziemlich einfach. Wenn man so unter sehr einfachen Bedingungen lebt, wird einem erstmal klar, wie viel Luxus man im taeglichen Leben gewohnt ist. Es ist deshalb Luxus da die meisten Menschen auf dieser Welt nicht darueber verfuegen.(fester Stromanschluss, fliessendes Wasser, Kanalisation....) Wir sind schon ganz schoen verweichlicht.
Sonntag, 27. Juni 2010
Die Schule ist eröffnet / ein paar Tage aufs Land
Am Freitag haben wir die Einweihung der Schule gefeiert. Ganz nach kambodschanischer Tradition wurde das Haus am Vormittag von vier Mönchen gesegnet und es gab eine Menge anderer religiösen Zeremonien. Ab Nachmittag wurde dann ausgiebig gefeiert, es gab viel Essen, Bier und es wurde getanzt - sogar eine Live Band war da. Es war wirklich ein schönes Fest.
Heute werden wir für ein paar Tage aufs Land fahren und mit Phakdey in der Englischschule wohnen. Dort wartet noch ein bisschen Arbeit auf uns, wir müssen bspw. die Bibliothek fertigstellen (Bücher registrieren, Ausleihsystem implemtieren)...
Heute werden wir für ein paar Tage aufs Land fahren und mit Phakdey in der Englischschule wohnen. Dort wartet noch ein bisschen Arbeit auf uns, wir müssen bspw. die Bibliothek fertigstellen (Bücher registrieren, Ausleihsystem implemtieren)...
Mittwoch, 23. Juni 2010
Fussball gucken in Kambodscha
Man ist das ein Scheiss! Extra sind wir wach geblieben (also bis 1.30 Uhr) und haben uns ein zweites Hotelzimmer genommen wo es auch einen Fernseher gibt, der Typ vom Guesthouse hat uns heute nämlich gesagt, dass das Fussball gucken hier in seinem Guesthouse nicht möglich sei. Jetzt zeigen beide scheiss Sender, der vietnamesische und der chinesische nur das Australien Serbien Spiel. Die kambodschanischen Sender haben noch nicht mal die Rechte gekauft. So ne kacke, jetzt verfolge ich es über den Liveticker und hab einen mega Hals, naja zumindest steht es mittlerweile eins zu null für Deutschland.
Dienstag, 22. Juni 2010
Ganz neue Bilder von Laos in der Diaschau
Wir sind wieder in Kambodscha - in Kratie, einer kleinen Stadt am Mekong. Laos war super schön, wir haben auch viele Bilder gemacht, eine Auswahl findet ihr in der Diaschau.
Samstag, 19. Juni 2010
Nach langer Busfahrt endlich 4000 Islands
Nach zwei echt langen und harten Fahrten sind Verena und ich endlich ganz im Sueden von Laos an der Grenze zu Kambodscha angekommen. Das Gebiet heisst 4000 Islands weil es hier unheimlich viele Inseln im Mekong gibt - ob es jetzt wirklich 4000 sind, wer weiss.
Wir haben zwei Naechte in Folge in Bussen verbracht. Auf der ersten Fahrt fuhren wir von Luang Prabang nach Vientiane, 11 std. mit voll wenig Beinfreiheit durch die Berge grauhenhafte Fahrt. Dann waren wir tagsueber in Vientiane um dann am Abend nach dem schrecklichen Deutschlandspiel, diesmal mit einem Sleeping Bus (mit Betten drin) nochmal 12 std hierher zu fahren. Der Bus war besser, weil es Liegemoeglichkeiten gab, aber die Betten waren eher fuer Menschen bis 150 konzipiert.
Hier ist es echt schoen, man ist umgebend von Wasser und ueberall schwirren bunte Schmetterlinge herum. Morgen werden wir uns mal ein Fahrrad leihen und die Insel erkunden. Hier gibt es auch Suesswasserdelphine, mal schauen ob wir die Gelegenheit haben auch solche zu sehen.
Wir haben zwei Naechte in Folge in Bussen verbracht. Auf der ersten Fahrt fuhren wir von Luang Prabang nach Vientiane, 11 std. mit voll wenig Beinfreiheit durch die Berge grauhenhafte Fahrt. Dann waren wir tagsueber in Vientiane um dann am Abend nach dem schrecklichen Deutschlandspiel, diesmal mit einem Sleeping Bus (mit Betten drin) nochmal 12 std hierher zu fahren. Der Bus war besser, weil es Liegemoeglichkeiten gab, aber die Betten waren eher fuer Menschen bis 150 konzipiert.
Hier ist es echt schoen, man ist umgebend von Wasser und ueberall schwirren bunte Schmetterlinge herum. Morgen werden wir uns mal ein Fahrrad leihen und die Insel erkunden. Hier gibt es auch Suesswasserdelphine, mal schauen ob wir die Gelegenheit haben auch solche zu sehen.
Mittwoch, 16. Juni 2010
Buddhismus
Auch wenn kommunistische und sozialistische Regime wie in Laos, Kambodscha und Vietnam versucht haben, den Buddhismus aus dem gesellschaftlichen Leben zu verbannen, ist er in allen Laendern Sued Ost Asiens, die ich bereist habe, sehr praesent. In Thailand, Kambodscha und Laos wird der Theravada Buddhismus praktiziert, wohingegen es in Vietnam der Mahayana Buddhismus (Grosses Fahrzeug weil der Weg zum Nirvana einer groesseren Anzahl von Glaeubigen offen steht) ist. Der Theravada Buddhismus verfolgt in erster Linie die persoenliche endgueltige Befreiung vom Leiden und diese ist nur durch die strikte Befolgung der urspruenglichen Lehre Buddhas moeglich.
Im Buddhismus gibt es keinen Schoepfergott und Buddha ist auch nicht mit Jesus zu vergleichen, er ist vielmehr ein Lehrer, der aus eigener Kraft seine Erleuchtung erlangte und anderen Menschen den Pfad zum Heil zeigt. Manchmal gewinnt man jedoch den Eindruck Buddha sei fuer die Glaeubigen eine Art Gottheit, so verehren sie ihn zumindest. Wie Buddha es selbst vorgelebt hat, ermoeglicht die Meditation, das Beherrschen der Gedanken (Negative wie Positive), damit die positiven Kraefte des Geistes sich entwickeln und nur sie und nicht die negativen das Handeln bestimmen. Ausgangspunkt der Lehre des Buddhismus sind die vier edlen Wahrheiten. 1. Alles Dasein ist Leiden 2. Die Ursache des Leides ist die Begierde nach weltlichen Dingen. 3. Leid kann durch Ueberwindung der Begierden aufgehoben werden 4. Begierden koennen durch die Befolgung des 'Edlen Achtfachen Pfades' ueberwunden werden, der eine Art "zehn Gebote" wie bei uns Christen darstellt. Jeder Mensch besitzt Karma, eine Art Konto auf dem die positiven und negativen Taten gesammelt werden. Dieses traegt wesentlich zur Wiedergeburt bei, d.h. es bestimmt als was man im naechsten Leben wiedergeboren wird. Als absolutes Ziel wird das Nirvana angesehen. Eine Art Zustand in dem weder Glueck, Unglueck noch Leid herrscht.
Besonders viele Moenche sind mir in Kambodscha und Laos aufgefallen. Sie tragen safrangelben Gewaender, haben rasierte Koepfe und leben in Kloestern den so genannten Pagoden. In Kambodscha gibt es kaum eine Lebenssituation oder Feiern ohne die Moenche (Neujahrsfest, Namensgebung, Hochzeit, Beerdigung, Hausneubauten, Geschaefsteroeffnungen, Segnung des neu gekauften Autos.....). Besonders beeindruckend ist das allmorgendliche Sammeln von Nahrung der Moenche (besonders hier in Luang Prabang). Der Almosengang hat mit Betteln nichts zu tun. Die Moenche sollen ihre Kraft fuer ihre geistige Vervollkommnung einsetzen koennen. Daher muss der Geist frei sein von der Sorge um die taegliche Schale Reis sein. Zudem haben die Gläubigen durch die Almosen eine Möglichkeit ihr Karma zu verbessern. Viele maennliche Kambodschaner oder Laoten werden auch nur fuer eine bestimmte Zeit in ihrem Leben Moench. Das können ein paar Wochen, Monate oder Jahre sein. Es gibt auch viele sehr junge Moenche, die in den Kloestern eine traditionelle Ausbildung in der Religion, aber auch in weltlichen Lehren wie Naturwissenschaften, Mathematik oder Fremdsprachen erhalten. Im Gegensatz zu den anderen grossen Religionen ist der Buddhismus sehr tolerant. Man kann auch als Christ Buddhist sein und viele Buddhisten glauben neben der eigentlichen Lehre des Buddhismuses auch an Geister, die noch aus anderen Religionen bspw. dem Hinduismus oder irgendwelchen Urreligionen uebernommen wurden. Meines Verstaendnisses nach ist der Buddhismus im Prinzip eine Hilfestellung, die immer wiederkehrende Wiedergeburt zu ueberwinden und jeder Mensch kann diese annehmen oder es sein lassen.
Montag, 14. Juni 2010
Von Vientiane nach Luang Prabang (Laos)
Seit gestern befinden wir uns in Luang Prabang im Norden von Laos. Die Fahrt hier her war auch schon ein Erlebnis. Erstens weil landschaftlich wirklich super schoen (durch die Berge), zweitens weil mega lang (fuer die relativ kurze Strecke), kurvig (teilweise hatte man da ganz schoen Angst) und huppelig (dooferweise hatten wir nur Sitze ganz Hinten).
Am 8. Juni sind wir von Phnom Penh nach Vientiane geflogen und haben uns dort mit Niko und Oksana getroffen. Vientiane ist ganz nett aber nicht besonders spekatulaer. Fuer eine Hauptstadt sehr doerflich. Hier in Laos scheint es sowieso etwas ruhiger und entspannter zu zugehen. Es ist weniger Verkehr, es sind weniger Leute auf den Strassen und vor allem wird weniger gearbeitet (ich will jetzt nicht Verallgemeinern, aber die sind faul!). Die Tuk Tuk Preise sind dermassen hoch wie sonst nirgendwo in Sued Ost Asien. Naja so muessen sie weniger arbeiten, denn die dummen Touristen zahlen es ja sowieso. Es mag auch daran liegen, dass in den Staedten in denen wir bisher waren, ein relativ hoher Anteil von Touristen vorzufinden ist und die machen die Preise, Freundlichkeit und Arbeitsmoral in der Bevoelkerung ueberall auf der Welt kaputt.
Von Vientianne sind wir nach Vang Vieng gefahren. Es liegt auch in den Bergen und hat ein Menge Outdoor Aktivitaeten zu bieten (Wandern, Kajak, Fahradfahren Schwimmen...) Auch der nahgelegene Fluss bietet eine Menge Spass, da es Springtuerme, Wasserrutschen und alle Arten von Katapulten gibt, mit denen man in den Fluss springen kann. Leider ist die Stadt ein bisschen zu einer Party Hochburg fuer junge Englaender verkommen. Dort haben wir auch das sensationelle 4:0 gesehen (1.30 Uhr unserer Zeit)
Luang Prabang ist dagegen wieder ruhiger, aber super schoen, zumindest was ich bisher gesehen habe. Luang Prabang hat super viele Pagoden und daher gibt es hier auch viele Moenche. Ausserdem war es ueber hunderte Jahre die Hauptstadt von Laos bis die Franzosen diese ins Tiefland nach Vientiane verlegt haben. Luang Prabangs Altstadt ist ausserdem Unesco Weltkulturerbe. Wir werden uns die Stadt die naechsten drei Tage mal genauer anschauen und dann wieder Richtung Sueden fahren.
Sonntag, 6. Juni 2010
Beim Pinkeln massiert / ab nach Laos
Ich hatte davon schon gehoert aber gestern ist es mir dann auch passiert. Wir waren in einer Art Biergarten und ich musste mal aufs Klo. Naja am Eingang der Toilette sass einer, ist ja nichts besonders zum saubermachen etc. Auf jeden Fall ist er auch aufgestanden als ich den Toilettenraum betrat. Naja und als ich mich vor das Pissoir stellte und gerade loslegen wollte, spuerte ich von hinten zwei Haende auf meiner Schulter, die mich massierten. Eigentlich mag ich das nicht so beim Pinkeln abgelenkt bzw. angefasst zu werden und ich lehnte dankend ab. Naja ein Service den ich vorher in dieser Form noch gar nicht kannte.
Morgen fliegen wir von Phnom Penh nach Vientiane. Von dort werden wir noch etwas nach Norden genauer gesagt nach Luang Prabang fahren und dann von dort, Schritt fuer Schritt weiter suedlich reisen bis wir wieder in Phnom Penh sind. Wie werden ca. zwei Wochen unterwegs sein. Ich werde natuerlich immer fleissig ueber meine Erlebnisse uns Eindruecke berichten.
Morgen fliegen wir von Phnom Penh nach Vientiane. Von dort werden wir noch etwas nach Norden genauer gesagt nach Luang Prabang fahren und dann von dort, Schritt fuer Schritt weiter suedlich reisen bis wir wieder in Phnom Penh sind. Wie werden ca. zwei Wochen unterwegs sein. Ich werde natuerlich immer fleissig ueber meine Erlebnisse uns Eindruecke berichten.
Freitag, 4. Juni 2010
Die Bücher für die Bibliothek sind da
Nach langem Hin und Her sind die Bücher da. Das war im Großen in Ganzen eine echt schwere Geburt. Begonnen mit der Beschaffung der Bücher in Deutschland, dem Transport nach Kambodscha und der Auslösung der Ware. Zum Glück hat die GTZ einen beachtlichen Teil der Transportkosten übernommen. Trotzdem sind noch ganz schön viele extra Kosten angefallen, die wir zu Beginn nicht kalkuliert haben. Besonders hier in Kambodscha. Auch weil die GTZ die Kosten nur zu CFR Koditionen übernommen hat und wir dann auch noch die Hafenhandlingsgebühren in Sihanoukville zahlen mussten. (warum die GTZ das so gemacht hat, konnte mir die freundliche Dame nicht erklären)
Ich sag Euch hier in Kambodscha läuft ohne ein bisschen extra Zahlung gar nichts. Es ist echt teilweise frustrierend zu sehen, wie dann die Leute mit Einfluss und Macht sich ihren Teil vom Kuchen abschneiden. Vor allem da Korruption ein riesiges Problem dieses Landes ist und man teilweise gezwungen wird dieses System zu unterstützen. Die Frage ist nämlich auch wann fängt Korruption an?
Am Mittwoch hatten wir dann alle nötigen Papiere zusammen und konnten die Bücher abholen. Wir brachten sie dann auch direkt zur Englischschule nach Preak Dambang. Sie sind in super Konditionen und haben den Transport super überstanden. Jetzt werden wir anfangen die kleine Bibliothek aufzubauen: Registrierung der Bücher, Einpacken in Schutzfolie und ein Ausleihsystem implementieren. Ich freue mich auf jeden Fall sehr, dass alles im Großen und Ganzen gut geklappt hat - zwar mit kleinen Hürden hatte, damit habe ich von Anfang an gerechnet.
Mittwoch, 2. Juni 2010
Schulfest Preak Ta Meak
Am Dienstag den 1 Juni 2010 fand an der Grundschule in Preak Ta Meak das alljaehrliche Schulfest statt. Alles stand unter dem Motto Kinder und ihre Rolle bzw. Rechte in der Gesellschaft. Auch unsere NGO '"Children's Hope in Cambodia" war dazu eingeladen. Neben diversen Spielen und Ansprachen wurden in kleinen Referaten die UN-Kinderrechte, die auch von Kambodscha ratifiziert wurden, vorgestellt. Auch unser Mitarbeit vor Ort Dieter Bullmann hielt eine kleine Ansprache, in der er die Kinder zum fleissigen Lernen ermunterte und herausstellte, dass die Zukunft Kambodschas in den Haenden der Kinder und Jugendlichen laege. Unsere NGO spendete die Preise fuer die Teilnehmer der Spiele und schenkte jedem Kind ein abgepacktes Kuechlein. Das kleine Praesent kam bei den Kinder sehr gut an. Es ist schoen zu sehen, dass wir mit kleinen Praesenten wie diesen, den Kinder grosse Freude bereiten koennen. Zudem sehen wir die regelmaessige Einladung zu dem Schulfest in Preak Ta Meak als gelungene Integratoin unserer NGO in die Gemeinde und bestaetigt uns in unserer Arbeit.
Sonntag, 30. Mai 2010
Heuschrecken mmhh lecker
Freitag, 28. Mai 2010
Die dunkle Geschichte Kambodschas
In diesem Beitrag moechte ich ein bisschen ueber die dunkle Geschichte Kambodschas schreiben. Wir haben letzte Woche naemlich das Foltergefaengnis Tuol Sleng (S-21) sowie die Killing Fields nahe Phnom Penh besucht, auf denen tausende Kambodschaner auf grauhenfafte Weise hingerichtet wurden.
Kambodscha war bis zum Jahre 1953 ein Protektorat von Frankreich. Wie auch Vietnam und Laos wurden eigetnlich alle oeffentlichen Aemter von Franzosen diktiert. Als dann im Jahre 1953 Kambodscha unabhaengig wurde hat Koenig Norodom Sihanoukville die Macht bis 1970 uebernommen. Das Land wurde ab Mitte der 60er Jahre immer mehr in den Vietnamkrieg verstrickt, da die Nordvietnamesen Kambodscha benutzten, um an den US Amerikaner vorbei in den Sueden des Landes zu kommen (Ho-Chi-Minh-Pfad). Auf einer Auslandsreise wurde dann der Koenig von Lon Nol geputscht,der 5 Jahre an der Macht blieb. Der Putsch wurde von der CIA unterstuetzt, die wie so oft einen Staatsmann, der ihre Interessen vertritt einsetzten. Hintergrund war da natuerlich der Vietnamkrieg, denn einen Feund im Nachbarland zu Vietnam zu haben, durch welches einer der Hauptversorgungswege des Vietcongs ging, war fuer US amerikanische Interessen gut. Ab 1973 kaempften die Roten Khmer in einen Buergerkrieg gegen die Regierung. Unterstuetzt wurden sie hauptsaechlich durch China. Sie bekamen auch immer mehr Sympatien bei der kambodschanischen Bevoelkerung, weil diese unter der Korruption und der massiven Bombadierungen der US Amerikaner im Grenzgebiet zu Vietnam litten. Am 17.4.1975 marschierten dann die Roten Khmer in Phnom Penh ein und eine vierjaehrige Schreckensherrschaft, in der fast ein drittel der kambodschanischen Bevoelkerung ausgeloescht wurde begann. Innerhalb von zwei Tagen wurde Phnom Penh komplett geleert. Alle Menschen auch Alte und Kranke mussten die Stadt verlassen und wurden aufs Land geschickt, wo sie in sogenannten Basisdoerfern zur Feldarbeit gezwungen wurden. Nach und nach wurden Familien getrennt - die Gemeinschaft sollte die neue Familie sein und alte Traditionen aufgebrochen werden. Die Menschen trugen in der Zeit alle schwarze Arbeitskleidung und jeglicher Privatbesitz war verboten. Geld und Religion wurde abgschafft und versucht die Bildungselite, ethnische Minderheiten und Mitglieder der alten Regierung komplett auszuloeschen. Ein Verdacht hat gereicht eine komplette Familie umzubringen. Auch die Kleinkinder wurden ermordert, aus Angst sie koennten sich irgendwann raechen. Es wurde versucht ein Volk aus Bauern zu schaffen, die nur der Gemeinschaft (dem Angkar) dienten und ueber keinerlei Bildung und Wissen verfuegen. Die Kenntnis einer Fremdsprache oder das Tragen einer Brille hat gereicht, dass man gefoltert und dann auf den Killing Fields hingerichtet wurde. Fuer die Hinrichtungen wurden keine Schusswaffen benutzt, meistens wurden Hammer, Bambusstoecke oder andere Werkzeuge verwendet. Kleine Babys wurden Kopf an einem Baum geschleudert, den man auf den Killing Fields sehen kann. Zu den grausamen Hinrichtungen kam hinzu, dass die Menschen an Hunger litten. Die Ertraege aus der Landwirtschaft wurden in grossen Mengen nach China exportiert, um neue Waffen zu kaufen und alte Schulden (des Buergerkriegs gegen die Lon Nol Regierung) zu bezahlen. Alles Essbare, selbst wenn es in der freien Natur wuchs, galt als Eigentum des Volkes und der Diebstahl wurde oft mit der Todesstrafe geandet.
Es ist kaum vorzustellen was in diesen vier Jahren in diesem Land los war, auch die Besuche des Foltergefaegnisses und der Killing Fields, kann einem die Grausamkeit, die diesem Volk widerfahren ist und die es sich selbst angetan hat, nicht wirklich vor Augen halten. Es sind Versuche sich die Situationen, in denen die Menschen gefoltert und hingerichtet wurden vorzustellen. Was man auch nicht versteht ist, dass der Mann an der Spitze, Pol Pot und seine Fuehrungsrige alles studierte Leute waren. Ich kann nicht verstehen, was diese Menschen mit Kambodscha vorhatten und warum sie so verblendet waren, zu glauben, es sei richtig was sie tun und dass man auf diese Weise ein Ziel, welches auch immer, erreichen kann.
Auf jeden Fall marschierten die Vietnamesen, am 7. Januar 1979 in Kambodscha ein und besetzten weite Teile des Landes. Nicht jedoch, weil ihnen die Kambodschaner so leid taten, nein, weil Pol Pot immer wieder den Sueden von Vietnam angreifen ließ, um das ehemals kambodschanische Mekong Delta zurueckzuerobern. Es folgte ein 12 jaehriger Krieg bzw. Buergerkrieg bis 1992 die Vereinten Nationen 22000 Soldaten nach Kambodscha schickten. Heute stehen sieben Personen der Roten Khmer in einer Art Schauprozess in Phnom Penh vor Gericht. Die Meinungen sind unterschiedlich ueber das Tribunal. Ich erachte es als durchaus wichtig, dass Kambodscha seine Geschichte aufarbeitet, leider passiert das nur viel zu spaet und leider wurden zu Viele nie fuer ihre grausamen Taten zur Rechenschaft gezogen.
Kambodscha war bis zum Jahre 1953 ein Protektorat von Frankreich. Wie auch Vietnam und Laos wurden eigetnlich alle oeffentlichen Aemter von Franzosen diktiert. Als dann im Jahre 1953 Kambodscha unabhaengig wurde hat Koenig Norodom Sihanoukville die Macht bis 1970 uebernommen. Das Land wurde ab Mitte der 60er Jahre immer mehr in den Vietnamkrieg verstrickt, da die Nordvietnamesen Kambodscha benutzten, um an den US Amerikaner vorbei in den Sueden des Landes zu kommen (Ho-Chi-Minh-Pfad). Auf einer Auslandsreise wurde dann der Koenig von Lon Nol geputscht,der 5 Jahre an der Macht blieb. Der Putsch wurde von der CIA unterstuetzt, die wie so oft einen Staatsmann, der ihre Interessen vertritt einsetzten. Hintergrund war da natuerlich der Vietnamkrieg, denn einen Feund im Nachbarland zu Vietnam zu haben, durch welches einer der Hauptversorgungswege des Vietcongs ging, war fuer US amerikanische Interessen gut. Ab 1973 kaempften die Roten Khmer in einen Buergerkrieg gegen die Regierung. Unterstuetzt wurden sie hauptsaechlich durch China. Sie bekamen auch immer mehr Sympatien bei der kambodschanischen Bevoelkerung, weil diese unter der Korruption und der massiven Bombadierungen der US Amerikaner im Grenzgebiet zu Vietnam litten. Am 17.4.1975 marschierten dann die Roten Khmer in Phnom Penh ein und eine vierjaehrige Schreckensherrschaft, in der fast ein drittel der kambodschanischen Bevoelkerung ausgeloescht wurde begann. Innerhalb von zwei Tagen wurde Phnom Penh komplett geleert. Alle Menschen auch Alte und Kranke mussten die Stadt verlassen und wurden aufs Land geschickt, wo sie in sogenannten Basisdoerfern zur Feldarbeit gezwungen wurden. Nach und nach wurden Familien getrennt - die Gemeinschaft sollte die neue Familie sein und alte Traditionen aufgebrochen werden. Die Menschen trugen in der Zeit alle schwarze Arbeitskleidung und jeglicher Privatbesitz war verboten. Geld und Religion wurde abgschafft und versucht die Bildungselite, ethnische Minderheiten und Mitglieder der alten Regierung komplett auszuloeschen. Ein Verdacht hat gereicht eine komplette Familie umzubringen. Auch die Kleinkinder wurden ermordert, aus Angst sie koennten sich irgendwann raechen. Es wurde versucht ein Volk aus Bauern zu schaffen, die nur der Gemeinschaft (dem Angkar) dienten und ueber keinerlei Bildung und Wissen verfuegen. Die Kenntnis einer Fremdsprache oder das Tragen einer Brille hat gereicht, dass man gefoltert und dann auf den Killing Fields hingerichtet wurde. Fuer die Hinrichtungen wurden keine Schusswaffen benutzt, meistens wurden Hammer, Bambusstoecke oder andere Werkzeuge verwendet. Kleine Babys wurden Kopf an einem Baum geschleudert, den man auf den Killing Fields sehen kann. Zu den grausamen Hinrichtungen kam hinzu, dass die Menschen an Hunger litten. Die Ertraege aus der Landwirtschaft wurden in grossen Mengen nach China exportiert, um neue Waffen zu kaufen und alte Schulden (des Buergerkriegs gegen die Lon Nol Regierung) zu bezahlen. Alles Essbare, selbst wenn es in der freien Natur wuchs, galt als Eigentum des Volkes und der Diebstahl wurde oft mit der Todesstrafe geandet.
Es ist kaum vorzustellen was in diesen vier Jahren in diesem Land los war, auch die Besuche des Foltergefaegnisses und der Killing Fields, kann einem die Grausamkeit, die diesem Volk widerfahren ist und die es sich selbst angetan hat, nicht wirklich vor Augen halten. Es sind Versuche sich die Situationen, in denen die Menschen gefoltert und hingerichtet wurden vorzustellen. Was man auch nicht versteht ist, dass der Mann an der Spitze, Pol Pot und seine Fuehrungsrige alles studierte Leute waren. Ich kann nicht verstehen, was diese Menschen mit Kambodscha vorhatten und warum sie so verblendet waren, zu glauben, es sei richtig was sie tun und dass man auf diese Weise ein Ziel, welches auch immer, erreichen kann.
Auf jeden Fall marschierten die Vietnamesen, am 7. Januar 1979 in Kambodscha ein und besetzten weite Teile des Landes. Nicht jedoch, weil ihnen die Kambodschaner so leid taten, nein, weil Pol Pot immer wieder den Sueden von Vietnam angreifen ließ, um das ehemals kambodschanische Mekong Delta zurueckzuerobern. Es folgte ein 12 jaehriger Krieg bzw. Buergerkrieg bis 1992 die Vereinten Nationen 22000 Soldaten nach Kambodscha schickten. Heute stehen sieben Personen der Roten Khmer in einer Art Schauprozess in Phnom Penh vor Gericht. Die Meinungen sind unterschiedlich ueber das Tribunal. Ich erachte es als durchaus wichtig, dass Kambodscha seine Geschichte aufarbeitet, leider passiert das nur viel zu spaet und leider wurden zu Viele nie fuer ihre grausamen Taten zur Rechenschaft gezogen.
Dienstag, 18. Mai 2010
Abgerippt!
Die Penner:
Verena wollte gerade aus dem Tuk Tuk steigen, da griff einer auf dem Motorrad sitzend im vorbeifahren nach ihrer Handtasche und weg war sie. Ihr blieb nur noch der Träger.
Bilanz:
40 Dollar, ein schönes Portemonaie und ein USB Stick sind weg.
Ärgerlich weil:
Normalerweise tragen wir immer nur sehr geringe Beträge mit uns.
Hoffnungsfunke:
Die Jungs saufen sich heute abend einen und fahren betrunken vor die Wand.
Lehre:
Jetzt werden wir vorsichtiger sein
Trost:
Zum Glück haben sie nicht Verena geklaut.
Verena wollte gerade aus dem Tuk Tuk steigen, da griff einer auf dem Motorrad sitzend im vorbeifahren nach ihrer Handtasche und weg war sie. Ihr blieb nur noch der Träger.
Bilanz:
40 Dollar, ein schönes Portemonaie und ein USB Stick sind weg.
Ärgerlich weil:
Normalerweise tragen wir immer nur sehr geringe Beträge mit uns.
Hoffnungsfunke:
Die Jungs saufen sich heute abend einen und fahren betrunken vor die Wand.
Lehre:
Jetzt werden wir vorsichtiger sein
Trost:
Zum Glück haben sie nicht Verena geklaut.
Abonnieren
Posts (Atom)